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Caches in the Cloud – Geocaching 3.0

In diesem Jahr wird Geocaching 10 Jahre alt.

Was mit ein paar Posts in Newsgroups (1.0) begann entwickelte sich zu einer großen internationalen Community, die ihre Caches in verschiedenen Geocaching-Portalen (2.0) listet. Inzwischen gibt es einige dieser Portale. Das größte mit mittlerweile über 1 Millionen gelisteter Caches ist Geocaching.com.

Seit einiger Zeit geistert nun die Idee durch die Community, dass man Cache-Listings wieder dezentral in verschiedenen Blogs veröffentlichen sollte, in denen man dann auch entsprechend seine Funde loggt, den Cache bewertet und seine Lieblingscaches im eigenen Blog verlinkt. So entsteht ein großes Netzwerk welches durch Empfehlungen lebt und so die Cache-Qualität automatisch steigert.

Öffentlich wurde die Idee des dezentralen Geocachings, welches ich in Anlehnung an Cloud computing eher Cloud Geocaching nennen würde, von den Doppel-O-Agenten und mic@ in ihren Podcasts besprochen.

Mic@ ist inzwischen sogar so weit, dass er ein Cachlisting nur in seinem Blog veröffentlicht hat und damit bewußt auf die Geocaching-Portale verzichtet.

Ich habe nun eine Liste von Cloud Geocaches begonnen, in welcher ich zukünftig Links zu Cachlistings auf Blogs veröffentlichen werde. Diese Liste ist momentan noch sehr kurz aber ich bin mir sicher, dass sie wachsen wird. Vorschläge zu weiteren Cloud Geocaches nehme ich natürlich gern entgegen und verlinke diese auch in der Liste.

Außerdem werde ich meine zukünftig versteckten Caches ausschließlich hier im Blog veröffentlichen.

13 Kommentare zu „Caches in the Cloud – Geocaching 3.0“

  • 42Cacher:

    Zwei Fragen. Was hat das mit “Cloud” zu tun und was soll das bringen?

  • Die Listings werden, ähnlich der Datenverteilung beim Cloud computing, auf verschiedene Server bzw. Blogs oder Foren verteilt. Dies schafft eine Unabhängigkeit von großen Portalen und somit die Unabhängigkeit des Hobbies Geocaching von großen kommerziellen Betreibern oder Vereinen. Außerdem wird die Qualität der Caches steigen, denn ein “schlechter” Chache wird einfach nicht in anderen Blogs verlinkt und somit empfohlen werden. Umgekehrt werden gut gemachte Caches besonders hervorgehoben und besprochen.

  • Hmmm, die Qualität der Caches wird besser, weil sie nicht auf dedizierten Servern mit zentraler Oberfläche liegen sondern bei irgendwelchen Privatanwendern, die 1GB Speicher bei Strato oder Marcel D´Avis gebucht haben für 1,99 im Monat? Interessanter Denkansatz…

  • Und dann kommen wieder Leute, die die Listings an einem Ort in Listen sammeln und dann bringt doch das ganze verteilen nichts mehr…

  • Das ist doch eine gute Sachen, denn jede Liste in der ein Cache erscheint ist eine Empfehlung für den Cache. Die Leute, die einfach alle Caches listen werden sich schnell herauskristallisieren und als nicht relevant angesehen werden.

  • So würde ich mir das auch wünschen und die Idee hab ich auch schon mehrfach in der grünen Hölle erläutert, das kapiert man aber nicht so einfach wenn man nur das kennt was wir heute nehmen. Ich mach mir auch noch Gedanken wie ich die Idee kommunizieren kann.

  • Migido:

    Ganz große klasse.
    Und früher war alles besser.
    Da gab es nur Qualitätscaches.
    Und überhaupt, wo kommen wir da hin, wenn wir unser Hobby mit zu vielen teilen…
    Was ein elitärer Bullshit!
    Nix für ungut…
    Migido

  • mic@:

    Mist, sehe gerade, daß ich meinen Podcast falsch benannt habe. Da wäre “Geocaching 3.0″ ha passender gewesen. Übrigens gab es mal eine Art Ketten-email-Cache, der ging auch an allen Plattformen vorbei. Details hier: http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=13&t=27194 . Du brauchst den aber nicht in Deine Liste aufzunehmen, denn der Cache dürfte wohl inzwischen weg sein. Aber die Idee von Rosi fand ich klasse! Schönen Gruß aus Berlin, Mic@

  • glod:

    dezentrale Cacheverwaltung? Nee, lass mal. An einigen Stellen finde ich den Cloud-Gedanken ja sinnvoll, aber ich habe weiterhin gerne eine zentrale Stelle, an der alle Caches zu finden sind, egal ob einige die nun gut oder doof finden. Ob mir ein Cache gefällt oder nicht entscheide ich selbst. Ich will aber auf einem Blick sehen, wo welcher cache liegt (ausnahmslos).

  • Drei ungeklärte Fragestellungen, die mich momentan noch davon abhalten, die Cloud-Caching-Sache weiter zu betreiben:

    1. Sobals es auch nur mehr als zwei dezentrale Listinmgs gibt, wird es mit Sicherheit genügend Leute geben, denen nichts Besseres einfällt, als diese Listings zu aggregieren. Über kurz oder lang entstehen so neue “Plattformen”, was wiederum dem Cloud-Prinzip – wenn man es denn so nennen will – widerstrebt.

    2. Die oben geschilderte Qualitätssicherung wird durch jede Art von Liste, Datensammlung etc. ad absurdum geführt. Schon der obige Blogartikel ist in diesem Sinne nicht förderlich, weil nur die persönliche, individuelle Empfehlung Garant für Qualität sein kann. Das ist das Wesen der Social Networks: Früher hat einem die Nachbarin verraten, wo es die besten Eier gibt und die Milch gerade im Angebot ist. Heute tun das Friends und Follower bei Facebook und Twitter.
    Eine Liste mit Listings ist beliebig und belanglos, und eine Empfehlung ist nur dann von Bedeutung, wenn sie aus dem Netzwerk des Cacheowners kommt.

    3. Es gibt – noch – keine allgemein anerkannten Regeln, auf deren Einhaltung man sich verständigt und zu deren Einhaltung man sich verpflichtet.
    Eine Abstandsregel könnte ebenso dazugehören wie die Selbstverpflichtung, Caches nicht in Naturschutzgebiete zu legen etc.
    Die totale Anarchie kann niemand wollen, also braucht es gewisse Grundsätze. Bei der Gotteshäuser-Serie klappt das aber ja immerhin auch, dass irgendwer irgendwelche Regularien proklamiert, an die sich dann alle halten. Ich habe die Hoffnung also noch nicht völlig aufgegeben, dass ein Minimalkonsens möglich wäre. Selbst wenn der einfach nur am Stammtisch auf einem Bierdeckel entstanden ist.

    Jm2c
    O.

  • Natürlich werde ich auf meiner Liste zukünftig nur Caches veröffentlichen, die ich für Empfehlenswert erachte.
    Da es im Moment nur extrem wenige Cloud-Caches gibt enthält meine Liste eben nur diese.
    Diese Liste lebt von einer ständigen Veränderung.

  • Sandworm8:

    Der Zweck des Ganzen soll also die Verbesserung der Cache-Qualität sein? Wieso initiiert man dann nicht eher ein Appell an Groundspeak mit möglichst vielen Cachern um eine einheitliche Bewertung von Caches (mit mehr Parametern als bei GV Vote und global gültig) im Listing neben den D/T Wertungen anzeigen zu lassen?

    Dabei sollte eine Abstimmung nur bei einem Found-Log möglich sein, damit die Leute die abstimmen auch wirklich vor Ort waren und den Cache gesehen haben.

    Dazu könnten Caches die von sehr vielen Leuten sehr schlecht bewertet wurden zwangsarchiviert werden (1-2 Sterne oder so). Demokratie pur, sozusagen.

    Zur Dezentralisierung: Die Mehrheit der Geocacher sind eher keine Blogleser und auch nicht in allen Foren aktive Personen. Daher halte ich eine zentrale Plattform für die ganze Welt als das einzig funktionierende System. Auch den Aufbau der ganzen OC-Projekte in allen möglichen Ländern betrachte ich skeptisch. Am Ende gibt es dann dutzende von Plattformen ohne einheitliche Standards, mit Überlappungen von Caches und ein riesiges Kuddelmuddel. Sorry, nur meine Meinung.

  • [...] Hier wie auch im Podcast der Doppel-O-Agenten wird laut über Alternativen zu den Datenbanken von Groundspeak und Opencaching nachgedacht. Über die Problematik von Opencaching ist anderswo genug geschrieben worden… gehen wir mal zu der Frage der Dezentralität: [...]

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