Archiv für die Kategorie „Geocaching“
Ich bin ein Schnitzeljäger?
Neulich geriet ich in die Situation, meiner Oma erklären zu müssen, was ich da eigentlich mache bei diesem GeoKätsching?
Erst war die Freude bei meiner Oma noch groß, als ich sagte, dass es ein Hobby und eine Art Sport wäre, doch nahezu zeitgleich zeigten sich auch Sorgenfalten im Gesicht meiner Oma: “Junge, dass du dich da nicht verletzt.” “Keine Sorge, Oma, ich passe schon auf mich auf, außerdem bin ich gut ausgerüstet.”
“Welche Ausrüstung braucht man denn da so?” wollte meine Oma wissen. “Hast du da wieder so einen schicken Anzug wie damals bei Karate?”.
KARATE? – Jetzt dämmerte es mir, meine Oma glaubte, dass GeoKÄTSCHING eine Kampfsportart ist. Nun ja, ganz abwegig ist das ja nicht, wenn man bedenkt, dass man um Punkte (Founds) kämpft und sich bei so manchem T5er ganz schön in die Seile hängen muss.
Nur wie erkläre ich meiner Oma, die noch nicht einmal weiß, was eine Diskette ist (bzw. war), dass Geocaching ein locationbased Game ist, bei dem man mit Hilfe eines GPS-Empfängers Caches an im Internet veröffentlichten Koordinaten findet?
Ich zeigte ihr also meinen GPS-Empfänger und begann zu erklären. Wer das schon einmal versucht hat, wird festgestellt haben, dass es so nicht funktioniert.
Nun versuchte ich es mit: Geocaching ist eine moderne Art der Schatzssuche. Worauf meine Oma leuchtende Augen bekam und dachte, dass ich jetzt reich werde. Auch hier musste ich sie wieder enttäuschen.
Mein letzter Versuch meiner Oma Geocaching zu erklären, lautete dann so: Geocaching ist eine moderne Schnitzeljagt, nur werden keine Papierschnipsel in die Natur geworfen oder Pfeile mit Mehl auf die Straße gemalt. Wir finden unsere Ziele mit Hilfe eines “elektronischen Kompasses” und Hinweisen aus der Beschreibung zu diesem Versteck.
Ich bin also ein Schnitzeljäger, auch wenn ein solches eher am Ende einer erfolgreichen Tour in einer Wirtschaft auf mich wartet.
Caches in the Cloud – Geocaching 3.0
In diesem Jahr wird Geocaching 10 Jahre alt.
Was mit ein paar Posts in Newsgroups (1.0) begann entwickelte sich zu einer großen internationalen Community, die ihre Caches in verschiedenen Geocaching-Portalen (2.0) listet. Inzwischen gibt es einige dieser Portale. Das größte mit mittlerweile über 1 Millionen gelisteter Caches ist Geocaching.com.
Seit einiger Zeit geistert nun die Idee durch die Community, dass man Cache-Listings wieder dezentral in verschiedenen Blogs veröffentlichen sollte, in denen man dann auch entsprechend seine Funde loggt, den Cache bewertet und seine Lieblingscaches im eigenen Blog verlinkt. So entsteht ein großes Netzwerk welches durch Empfehlungen lebt und so die Cache-Qualität automatisch steigert.
Öffentlich wurde die Idee des dezentralen Geocachings, welches ich in Anlehnung an Cloud computing eher Cloud Geocaching nennen würde, von den Doppel-O-Agenten und mic@ in ihren Podcasts besprochen.
Mic@ ist inzwischen sogar so weit, dass er ein Cachlisting nur in seinem Blog veröffentlicht hat und damit bewußt auf die Geocaching-Portale verzichtet.
Ich habe nun eine Liste von Cloud Geocaches begonnen, in welcher ich zukünftig Links zu Cachlistings auf Blogs veröffentlichen werde. Diese Liste ist momentan noch sehr kurz aber ich bin mir sicher, dass sie wachsen wird. Vorschläge zu weiteren Cloud Geocaches nehme ich natürlich gern entgegen und verlinke diese auch in der Liste.
Außerdem werde ich meine zukünftig versteckten Caches ausschließlich hier im Blog veröffentlichen.
virtuelles Geocaching
Vor einigen Tagen erhielt ich eine E-Mail mit einem Link (danke Windi).
Der Link führte mich zu einer sehr interessanten Variante des Geocachings.
Seht selbst: das Video
Sissycacher-Liste gefunden
Beim Stöbern im Netz und bei Twitter habe ich eine Sissycacher-Liste gefunden.
Schaut es euch einfach mal an: Sissycacher
Geocachen auf Gran Canaria (Teil 2)
Wie schon erwähnt, hieß Geocaching auf Gran Canaria für uns in diesem Jahr Spontancachen. Die PQ auf meinem Handy war mit Waypoints, Hints, Logs und Spoilerbildern versehen und es konnte losgehen.
Gleich vor der Haustür war ein netter Multi (GC1RPQ9), der durch das Golf Resort führte und uns ein paar nette Ecken zeigte. Dieser Cache war sehr schön ausgearbeitet und die Dose in einem, für uns Städter, luxoriösen Versteck verborgen.
In den nächsten Tagen folgte noch ein wirklich schöner und sehenswerter Earthcache (GC1CQPV) in einem Vulkankrater und einer in den Wanderdünen von Maspalomas (GC17NCC).
Insgesamt suchten wir noch 15 weitere Caches bei denen wir einen “dnf” verbuchen mussten. Die Wege zu den Caches waren alle sehr schön und wir haben einiges von der Insel gesehen. Leider waren die Verstecke meistens nicht sehr einfallsreich und ohne Spoilerbild nicht auszumachen. Die meisten Dosen waren Verpackungen von Kopfschmerztabletten oder Kautabak und ließen Kreativität vermissen.
Ein wirklich schönes Versteck wählte nur ein Owner, der sein Logbuch in einer eigens für den Cache präparierten Verteilerdose versteckte. Dawar das Heben sogar in einer stark vermuggelten Gegend möglich und machte richtig Spaß.
Alles in Allem kann ich sagen:
Spontancachen auf Gran Canaria ist gut für die Statistik aber der Unterhaltungs- und Bildungsfaktor ist oft sehr klein.
Für unseren nächsten Urlaub auf Gran Canaria, der dann mit einem Kind sattfinden wird, haben wir uns schon jetzt die Wander-Caches vorgenommen die an wirklich pittoreske Stellen der Insel führen.






