[GAC] Jetzt wirds teuer!

Share on TwitterShare on Tumblr
Share via email

Vor ein paar Tagen habe ich gemerkt, daß ich noch gar keinen Artikel für diesen Monat geschrieben habe und mir ein paar Gedanken gemacht, über was ich schreiben sollte. Über die Matrix (und ich meine natürlich nicht das grün schimmernde Ding, in dem man sich ständig fragt, wieso man nicht die blaue Pille genommen hat) zu schreiben ist schon zu spät. Naja, vielleicht schreibe ich in vier Jahren darüber. Oder, wenn ich es schaffe, meine voll zu bekommen.

Als ich mich zum Jahresbeginn in die Reihen der GAC12-Teilnehmer, voller Begeisterung und Zuversicht eingereiht habe, hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet, daß mich die Nummer auf Dauer doch mehr kosten wird, als ich geschätzt hätte, wenn ich hätte schätzen müssen.

Wenn mich die Waage und das Maßband nicht ständig erinnern würden, würde ich fest überzeugt behaupten, daß ich gar nicht abnehme. Ich esse normal und hungere nicht. Gut, ich spare mir die Zwischenmalzeiten, die kleinen Schokosnacks zwischendurch, den Burger, die Pommes, mal die ein oder andere Eiswaffel zu viel, aber das scheint durchaus eine Menge zu bewirken. Wie dem auch sei. Als meine Hosen anfingen zu kneifen und der Gürtel meinen Bauch mehr betonte als die Hose an ihrem Platz zu halten, bin ich einfach auf Hosenträger umgestiegen. Die sind bequem, zwicken nicht, verhindern, daß man sich lächerlich macht, wenn man mal was vom Boden aufheben muss und sehen auch noch cool aus. Das war Stand Januar. Jetzt, knapp vier Monate später laufe ich herum, wie eine Mischung aus Crusty der Clown und einer Vogelscheuche! Meine viel zu großen Hosen baumeln an den Hosenträgern herum und hüpfen bei jedem Schritt auf und ab, während meine T-Shirts und Hemden wie Stoffsäcke an mir herum flattern. Dem muss Abhilfe geschaffen werden und so stand der heutige Tag ganz im Zeichen des modisch-nötigen garderobenauffüllenden Kauferlebnisses. Interessant, wie viel mehr Möglichkeiten sich einem bieten, wenn man zwei (!) Nummern kleiner kaufen kann. An der Kasse stellte sich kurzzeitig ein wenig Frust ein, nachdem ich der Kassiererin, die mich mit einem mitleidigen Lächeln höflich frug, ob ich nicht gleich was davon anziehen mag, meine EC-Karte in die Hand drückte. Wenn das so weiter geht, rücken vernünftige Klettergurte ebenfalls mehr ins Sichtfeld – und was das bedeutet dürfte klar sein…

Egal. Ich bin der Meinung: es lohnt sich.

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>