Infotafel durch Multi-Cache

Share on TwitterShare on Tumblr
Share via email

Es war einmal …
in einer kleinen Gemeinde bei Aalen. Im schönsten Ortsteil dieser Kreisstadt, in Unterkochen hat sich folgendes zugetragen.

Der frühere stellvertretende Ortsvorsteher Albert G. ist den ganzen Tag in “seiner” Gemeinde unterwegs, beobachtet genau und überlegt sich ständig irgendwelche Verbesserungen für Unterkochen und seine Gäste.
Ihm war aufgefallen, dass seit geraumer Zeit ständig “Fremde” vor dem Ölberg stehen.

Der Ölberg ist eine Skulpturengruppe, die in einem verglasten Anbau der Kirche die Szene am Ölberg, mit dem Grabe Jesu, darstellt. Er hatte das Gefühl, die “Fremden” würden mehr über diesen Ölberg erfahren wollen, und es müsse unbedingt eine Infotafel angebracht werden. Schnell wurde ein Termin mit der Denkmalbehörde einberufen, bei dem der genaue Wortlaut der Tafelinschrift abgeklärt wurde. In der Lehrwerkstatt der Firma Rieger und Dietz (kurz RUD) wurde die kupferne Tafel stilvoll geplant und hergestellt.

In der vergangenen Woche wurde die Tafel in einer kleinen Runde, Albert G., unser Herr Pfarrer und Mitglieder des Kirchengemeinderates angebracht.
Der ganze Ablauf, wie es zu dieser Infotafel kam wurde in der letzten Ausgabe unseres Amtsblattes “Kocherburgbote” mit Bild abgedruckt.

Nun aber zum wahren Hintergrund. Im Jahre 2011 habe ich unsere Kirche bedost. Im Rahmen eines kleinen Multis (GC24FFA) müssen rund um die Kirche Informationen gesammelt werden, die dann zum Final führen. Um den Zahlenwert für “G” zu ermitteln, muss folgende Frage beantwortet werden:

“G = Die Anzahl der Personen, inkl. Engel, die am “Ölberg” hinter der Kirche zu sehen sind”.

Nun ist wohl auch klar, dass die “Fremden”, die seit geraumer Zeit besonderes Interesse am Ölberg zeigen, wohl Cacher sind.

4 Responses to Infotafel durch Multi-Cache

  1. Kann ich ähnlich bieten:
    In einer kleinen nordpfälzischen Gemeinde, wo sich noch nicht einmal Fuchs und Hase begegnen, lag der Startpunkt für eine Wanderung zu einem sehr gelungenen LP. Viele Cacher aus nah und fern kamen und parkten am örtlichen Friedhof und blieben eigentlich regelmäßig mehr als den halben Tag fort. Und so kam es dazu, dass der Gemeinderat beschloß, man sei ja jetzt wohl so was wie eine Fremdenverkehrsgemeinde und an dem Parkplatz eine Wandertafel aufstellte.
    Man ahnt es: Der LP ist mittlerweile archiviert, die Tafel steht noch, aber “Wanderer” gibt’s keine mehr.

  2. Tja, die Gebäude stehen alle unter Denkmalschutz. Da muss das Aussehen und anbringen einer solchen Tafel schon genehmigt werden.

    GC_Hänsel68

  3. Eine wunderbare Geschichte, die nur das echte Leben so schreiben kann.
    Lediglich der Umstand, dass der Pfarrer die Denkmalschutzbehörde einschaltet verwirrt mich. Ich versuche den Kontakt mit dieser Personengruppe stets zu minimieren (die Gründe können viele Besitzer einer denkmalgeschützten Immobilie sicher nachvollziehen).
    Echt, einfach goldig.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>