Mein schöner Cacher-Oster-Urlaub

Dieses Jahr durfte ich einen runden Geburtstag feiern und so wählte ich mir für meinen Oster-Urlaub eine schöne Verwandtschafts-Cache-Rundreise durch verschiedene deutsche Bundesländer.
Wichtigste Vorbereitung hierzu war das Erstellen diverser Pocket Queries für die verschiedenen Regionen, in denen ich vor hatte, auf Dosensuche zu gehen. Und natürlich darauf zu achten, dass das Wichtigste an Cacherausrüstung im Kofferraum des Autos lag. Also Gummistiefel, Wathose, Kletterausrüstung.

Am Mittwoch vor Ostern ging die Reise los. Erstes Ziel war Hofheim. Dort war ich mit ein paar lieben Cachern der Region zum gemeinsamen Cachen und zum Event im Park verabredet. Beides hat sehr viel Spaß gemacht. Ebenso das Wathosen-Intermezzo im gleich neben dem Event entlang plätschernden Bach. Nach dem Event brachen wir zum Nachtcachen in Eppstein auf und wurden mit einem lustig gestalteten Multi überrascht, bei dem wir viel gelacht haben. Auch die anschließenden Rückwegdosen boten einiges an Abenteuer und Belustigung.
Der nächste Tag gestaltete sich recht abwechlungsreich, unter anderem mit einem sehr originellen Logbuch und einer schönen Baumkletteraktion. Auch der nette Waldmulti hat uns gut unterhalten. Da Dönerstag war, haben wir es uns nicht nehmen lassen, abends im Hofheimer Döner-Restaurant stilecht einen leckeren Döner zu verspeisen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück und Köfferchen zusammen packen machte ich mich am nächsten Vormittag auf den Weg zur nächsten Station meiner Reise: Essenheim.
Das war nicht allzu weit zu fahren und so konnte ich meinem Bruder und meiner Schwägerin zum Mittagessen Gesellschaft leisten. Und wie sollte es anders sein, der Verdauungsspaziergang führte uns zu den nächstgelegenen Dosen des Ortes. Auch der folgende Tag stand ganz im Zeichen der Dosensuche, in diesem Fall der Ready for Take Off-Serie, wobei mein Bruder im Laufe der Wanderung ein App nach dem anderen auf sein Handy lud und am Ende des Tages ein perfekt ausgerüsteter Cacher war. Der nächste Tag begann wieder mit einem sehr leckeren Frühstück, an das sich ein wunderschöner Dosenspaziergang durch die Olmer Weinberge anschloss. Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen und die Rundreise Richtung Trier fortsetzen. Dort wurde ich bereits sehnsüchtig von Mutti erwartet.

Bis jetzt war das Wetter traumhaft schön und perfekt zum Cachen geeignet. Leider änderte sich das bereits auf dem Weg nach Trier. Unterwegs fing es an zu regnen.

Für den Ostermontag hatten wir uns mit meiner Tochter und deren Freund zum Cachen im Saarland verabredet. Sie hatten den Cache “Leonie da Vinci und die verlorene Schwester” ausgewählt. Ein absolutes Highlight, von dem wir noch Tage später schwärmten. Einen anschließenden Multi rund um einen kleinen See beendeten wir jedoch bereits an der ersten Station, da es ordentlich zu regnen anfing und ziemlich kalt war.

Die folgenden Tage waren geprägt von wunderschönen Wanderungen mit Mutti durch herrliche Mosel-Weinberge und schöne Wälder rund im Trier.  Auch das Wetter besserte sich zusehends. Besonders grandiose Aussichten über Trier und Konz durften wir auf dem Panoramaweg entlang des Roscheider Hofes genießen. Am Nachmittag gab es dann für Mutti die Gelegenheit, ihren Mut beim T5er-Baumklettern zu beweisen: Sie musste dabei zuschauen, wie ihre Tochter im Baum in schwindelnde Höhen entschwand.

Am Mittwoch wurde im Thiergartental endlich das Final eines Multis geloggt, den wir bereits vor zwei Jahren gemeistert hatten, aber trotz mehrmaligem Suchen vor Ort einfach nicht finden konnten. Nachmittags war shoppen mit der Tochter angesagt. Das war sehr schön, sie hat mir zwei wunderschöne T-Shirts ausgesucht.

Der Donnerstag wurde intelektuell: Wir begaben uns zur Trierer Universität, um dort einen netten Multi auf dem Campus zu machen. Außerdem grasten wir den Petrisberg, den Trimmelter Hof und die Kernscheider Höhe ab und sammelten alles ein, was auf dem Weg lag. An der letzten Dose kam dann ganz wunderbar die Sonne heraus, es wurde herrlich warm und wir genossen den Spätnachmittag auf einer idyllischen Bank in einem sehr hübsch angelegten Stadtteilpark.

Für den Freitag, meinen letzten Urlaubstag, wählten wir als Ziel das Nachbarland Luxemburg aus. Hier wollten wir nicht nur cachen, sondern auch sehr preiswert den Tank des Cachemobils füllen, der inzwischen leer geworden war.  Ein vermeintlich einfacher T3,5er-Baum im Wald entpuppte sich für mich allerdings als T5er, da ich es einfach nicht fertig brachte, den unteren Ast mittels Bandschlingen zu besteigen. Also schnell die Kletterausrüstung herbei geschafft, das Seil über den zweiten Ast geworfen und ruckzuck rauf gestiegen. Was haben wir hier gelacht ! Am Nachmittag wechselten wir auf die andere Moselseite und erwanderten eine hübsche Cache-Serie rund um Fellerich.

Am Abend gab es ein sehr leckeres Abschluss-Essen bei Mutti, ein wunderschöner Oster-Cacher-Urlaub ging zu Ende. Wir schwelgten nochmal ausgiebig in den Erinnerungen an die vergangenen Cache-Tage und amüsierten uns köstlich über die vielen lustigen Begebenheiten, die wir auf unseren Wanderungen erleben durften. Insgesamt konnte ich in den 10 Tagen Oster-Urlaub über 100 Dosen einsammeln, aber viel wichtiger waren für mich die vielen schönen Erlebnisse, die ich zusammen mit Freunden und Verwandten haben durfte.