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QR
Endlich habe ich ihn gefungen den heiß diskutierten Cache namens QR (GC1JZ6V).
Dieser vom Team Benny, Briegler & Dracou gelegte Cache wurde am 12. März 2009 veröffentlicht. Der FTF wurde erst am 5. Juli 2009 gemacht und zwar nicht von einem Münchner sondern ein Thüringer namens s-e-p-p-l hat ihn gemacht.
Ein Aufschrei ging durch die Münchner Cacher-Szene und einige schrieben diesen Cache schon als unlösbar und regelwiedrig ab.
Erst Anfang Oktober 2009 kamen die ersten Founds von lokalen Geocachern hinzu.
Auch ich knobelte, recherchierte und fluchte eine lange Zeit bis ich dann endlich auch auf die doch sehr naheliegende Lösung gekommen bin.
Dank der Ermutigungen der geoborskis, die ich dank Twitter kennenlernte, noch etwas intnsiever zu recherchieren fand ich den entscheidenden Hinweis im großen Internet. Das im Listing bzw. in den Notes erwähnte Foto wollte mich zwar nicht finden aber ich war ihm auf der Spur.
DAS Foto
In der vergangen Woche fand ich dann endlich heraus, wo mir das Foto begegnen könnte und ich machte mich am Donnerstag auf den Weg nun endlich das Rätsel zu knacken.
Was soll ich sagen, ich fand ein Bild und begegnete einem anderen Geocacher der auch auf der Jagd nach dieser Trophäe war. Wir unterhielten uns kurz und unterstützten und gegenseitig bei der Sicherung der Beweise.
Die gesicherten Beweise enthielten die Koordinaten.
Jetzt war es mir ein Leichtes diesen Cache heute endlich zu heben.
Liebe Owner, vielen Dank für diesen innovativen, crossmedialen und kniffligen Cache.
Mein erster gelegter urbaner Geocache
Seit einiger Zeit suche ich nun, mehr oder weniger regelmäßig, mit wachsender Begeisterung Geocaches. Da kommt man zwangsläufig auf den Gedanken auch einen eigenen verstecken zu wollen.
Aber wie soll das aussehen? Wie funktioniert das?
Also machte ich mich daran mir zu überlegen, wie ich das einmal ausprobieren könnte.
Ich überlegte mir, wo ich überhaupt einen Cache verstecken kann.
Wo macht es Sinn? Was ist ein gutes Versteck? Welchen Behälter benutze ich dafür? Welche Art Cache will ich überhaupt verstecken?
Fragen über Fragen.
Ich entschied mich meinen ersten eigenen Cache so zu verstecken, dass ich ihn leicht warten kann und das er so liegt, dass man ihn in seine Geocaching-Tour durch den Münchner Norden gut einbauen kann. So fand ich eine Stelle die sich gut für einen Mikro eignen würde.
Mit diesen Erkenntnissen machte ich mich vor ein paar Wochen auf den Weg das Versteck auszukundschaften und die Koordinaten festzulegen. Zurück zu Hause bastelte und beschriftete ich dann den Behälter und trug alle gesammelten Informationen bei geocaching.com ein. Den Behälter trug ich noch weitere 2 Wochen mit mir herum, denn ich hatte nie einen unbeobachteten Moment um den Behälter zu platzieren.
Heute hat es dann endlich geklappt und ich konnte den Cache unbemerkt in seinem Versteck befestigen. Jetzt musste ich nur noch das Listing freischalten, damit der Reviewer diesen Cache auch freigeben kann.
Jetzt heißt es warten …
to be continued
Münchner GC-Stammtisch (GC1YBFN)
Am Freitag besuchte ich meinen nunmehr 2. Münchner Geocaching Stammtisch mit dem typisch bayerischen Namen “Königlich Bayerischer Geocacher-Stammtisch”.
Diesmal trafen wir uns im Alter Wirt in Obermenzing.
Ich lernte wieder sehr nette Geocacher kennen, die mir Tipps für meine nächsten Touren gaben. Außerdem brachten sie mir Mystery-Caches näher, an denen ich Anfangs keinen Spaß hatte.
Wir unterhielten uns über Berechnungen am Ellipsoiden, Nachtcaches und sie gaben mir einen wirklich wichtigen Tipp:
“Die Cachebeschreibung immer genau lesen!”
Dies hatte ich bisher oft nur sehr nachlässig getan und den Einen oder Anderen einfachen Cache nicht gefunden.
Nun freue ich mich darauf, endlich meinen ersten Mystery zu finden. Die Lösungen einiger Mysteries in meiner Home-Zone liegen schon auf meinem Schreibtisch.
Milbertshofener Runde
Heute war ich wieder in meinem Münchner Stadtteil unterwegs. Hierfür hatte ich mir den Multi “Milbertshofener Runde” ausgesucht. Natürlich mit im Gepäck auch ein paar Tradis (GC1AMAA, GC12A5H), damit man auf jeden Fall mit einem Erfolgserlebnis nach Hause geht.
Zurück zur Milbertshofener Runde. Dieser Multi wurde wirklich sehr schön gestaltet. Die Stationen liegen nicht weit auseinander, sind logisch angeordnet und die zu lösenden Rätsel sind klar nachvollziehbar und eindeutig. Bei der letzten Station hat man dann auch Gelegenheit alle gesammelten Informationen bei einer kühlen Mass im Biergarten zu konsolidieren. Danach kann man sich frisch gestärkt auf den Weg zum Final machen, den man muggelfrei haben kann. Leider ist das Gebiet beim Final sehr vermüllt und mit Hunde- und Menschenkot nicht gerade eine saubere Ecke.
Mein Fazit zu diesem Cache: er lohnt sich auf jeden Fall und man lernt einen Teil eines Münchner Stadtteils kennen und sieht wie groß BMW wirklich ist.
Erste Schritte zur Erreichung des Zieles
Auf dem Weg zu meinen ersten 100 Caches habe ich mir vorgenommen ersteinmal alle grünen Büchsen in den näheren Umgebung von der Landkarte zu entfernen.
Den ersten Schritt hatte ich bereits vor einem Jahr gemacht und seither das Ziel etwas aus den Augen verloren.
Gestern Abend habe ich mich aber wieder an das erreichen dieses Ziels gemacht und GC16HZV, GC16272 und GC15GV4 gehoben.
Der erste Cache mit dem Namen “Salticidae cachus blanco leona” wirkte auf den ersten Blick wie eine neue botanische Entdeckung. Es stellte sich aber heraus, das es sich nicht um eine botanische Entdeckung sondern um die Entdeckung eines wirklich interessanten Lost Palces handelte. Diese Stelle habe ich bisher sicherlich schon 100 mal durchquert und nie vermutet, dass man hier solche Entdeckungen machen kann. Natürlich war die “Bichse” dann nicht an der vermuteten Stelle versteckt sondern an einer die noch viel besser war.
Auch die beiden anderen Caches fanden sich an interessanten Plätzen, die ich vermutlich ohne Geocaching nie entdeckt hätte.
Bei GC15GV4 gibt es z.B. ein Kunstwerk, welches ich schon öfter von Weitem gesehen aber noch nie betreten habe. Das Kunstwerk nennt sich 3D² und ist ein Basketballplatz mit “Höhen und Tiefen”. Es ist schön zu sehen, dass Kunst hier in München so lebendig gelebt wird und sich in viele Lebensbereichen integriert ist.
Heute Nachmittag geht es auf eine Stadtführung und vielleicht gibt es ja auf der Tour ein paar Caches, die auf ihre Entdeckung warten.



