Liebe Geocacherinnen und Geocacher,
mittlerweile vergeht kaum eine Woche, in der keine neue Pressemitteilung, ein Zeitungsartikel oder ein Fernsehbericht veröffentlicht wird, in dem es Geocaching geht.
Leider ist dieses öffentliche Interesse von einigen Geocachern hausgemacht, denn sie verstecken Caches an für die Sicherheit der Allgemeinheit sensiblen Stellen, in Naturschutzgebieten, auf Privatgelände oder in gefährlichen Gebieten. Außerdem berichtet die Presse immer wieder über Geocacher, die sich auf der Suche nach dem nächsten T5er in Gefahr begeben oder dabei verunglücken.
Für meinen Geschmack ist das für ein Hobby, welches eigentlich im “Verborgenen” stattfinden soll, zu viel Aufmerksamkeit.
Aber wir alle können mit sehr einfachen Regeln dafür sorgen, dass diese Art von Presse in Zukunft nicht mehr stattfindet und uns auch die Naturschutzorganisationen wieder vertrauen.
Vielleicht wäre es sinnvoll
- keine Caches in Naturschutzgebieten zu verstecken oder zu suchen,
- keine Caches an sensiblen Orten wie Brücken, Bahnhöfen oder Flughäfen zu verstecken,
- unser Hobby im “verborgenen” zu betreiben und nicht für jeden sichtbar mit unseren GPS-Geräten durch die Gegend zu rennen,
- das Eigetnum Anderer zu respektieren und nicht in jeder alten Industrie- oder Militärruine einen Lost Place Cache zu suchen oder zu verstecken,
- Caches nur an Stellen zu verstecken, die andere Cacher oder Unbeteiligte nicht in Gefahr bringen und
- daran zu denken, dass der Owner eines Caches in den seltensten Fällen seinen Cache so versteckt, dass man schweres Gerät für die Bergung benötigt.
Außerdem möchte ich alle Reviewer bitten, keine Caches freizugeben, die die Allgemeinheit, die Umwelt oder andere Cacher gefährden.
Liebe Geocacherinnen und Geocacher, wenn wir alle verantwortungsvoll mit unserem Hobby umgehen, werden wir und die Allgemeinheit noch viel Spaß damit haben.



hier kann man echt viel lernen…tolle seite!danke sehr für die infos,die sind sehr nützlich für mich jetzt
Hier sind übrigens noch weitere Blogs, die sich gerade mit diesem Thema beschäftigen.
http://geocouch.blogspot.com/2009/09/bundespolizei-warnt-vor-ungeeigneten.html
http://www.geocaching-nordfriesland.de/?p=2264
http://www.geocaching-saarland.de/index.php?option=com_content&view=article&id=103:gps-schnitzeljagd-loest-bombenalarm-aus
http://d-buddi.blogspot.com/2009/09/das-sommerloch-wieder-da.html
Ich weiss ja nicht, ob man so ein Thema mit 40 Funden schon so richtig beurteilen kann. Wie wäre es denn mit ein wenig Eigenverantwortung? Wenn ich eine Dose suchen will und lese schon in der Beschreibung “Achtung nur für geübte Kletterer, die auch wissen was sie da tun” und ich kann nicht klettern, dann sollte mir doch mein Hirn sagen, lass es und such nen anderen Cache, oder nicht. Die Reviewer wissen nicht ob Du klettern kannst. Und wenn Du ab heute nur noch Dosen suchen willst die nicht auf privatem Grund und nicht in Städten oder Bahnhöfen oder Kirchen oder Lost Places liegen und in der T Wertung eine 1 haben dann wünsche ich Dir viel Spass bei deinem neuen Hobby. Das ist dann aber nicht das was den Spass an meinem Hobby ausmacht. Es gibt mit Sicherheit auch noch Geocacher die über ausreichend Hirn verfügen um ihr Handeln selbst zu beurteilen. Such doch erst mal selber ein paar Dosen, dann versteck auch mal eine, aber bitte so wie Du sie selber finden möchtest. Und dann, aber erst dann, mach Dir Gedanken über den Rest.
Es sit eine typisch deutsche Mentalität alles zu tun, was nicht verboten ist. Daher haben wir auch eines der grössten Steuergesetze weltweit. Geocacher mit Erfahrung halten sich meist an die Statuten. Ich sehe aber immer wieder Caches von Neulingen, die wohl noch nie etwas von den Regeln gelesen haben, oder wissen, dass es diese gibt. Zum anderen verleitet der Drang nach immer aufwendigeren und interessanteren Caches auch mal den ein oder anderen, gewisse Regeln sagen wir mal freier zu interpretieren.
Aber auch scheinbar erfahrtene Cacher suchen z.T. an Orten nach den Dosen, an denen sie eigentlich nicht liegen dürften. So hat ein Cacher mich neulich um Hilfe gebeten, weil er den Cache auf dem Gelände eines Autohauses nicht finden konnte. Dass er dabei schön von den Überwachungskameras gefilmt wurde, hat ihn auch nicht gestört. Der Cache liegt natürlich ausserhalb des Privatgeländes, ausserhalb der kameraüberwachten Zone.
Das Geocaching in die Medien kommt, lässt sich aber meiner Meinung nach nicht vermeiden.
Gruss aus dem wilden Süden
ch.radtke
Wenn jeder etwas nachdenken und vielleicht im Forum etwas gucken würde, bräuchten wir keine Regeln. Die Regeln sollten aber auf das notwendigste beschränkt bleiben, sonst werden damit auch gut Verstecke behindert. Die Abstandsregel zu Bahngleisen war so ein Beispiel, kaum ist sie weg haben wir zwar mehr Freiraum, aber auch mehr Probleme.
Hierzu kann ich nur die Guidelines von Geocaching.com zitieren: “…Denke bei allen Caches und Wegpunkten daran, wie der Behälter und das Verhalten der suchenden Geocacher auf Außenstehende wirken können. Sei respektvoll wenn du in Erwägung ziehst Caches oder Stationen in Gebieten zu verstecken, die durch den zusätzlichen Fahrzeug- und Publikumsverkehr stark belastet werden (dies gilt zum Beispiel für viele archäologische oder historische Fundstätten und Friedhöfe). Zum Beispiel setzt ein Cache, der von Büro- oder Wohnungsfenstern aus gut einsehbar ist, den Geocacher der Beobachtung durch Außenstehende aus, die die Vorgänge womöglich verdächtig finden. Auch wenn dein Cache mit einer Genehmigung auf öffentlichem Grund liegt, kann es jenseits der Grundstücksgrenze besorgte Anwohner geben. Und eine Munitionsbox oder ein PVC-Rohr kann tief im Wald ein großartiger Behälter sein, in städtischer Umgebung aber Ängste auslösen. Ein Behälter aus durchsichtigem Kunststoff oder ein Microcache dürfte hier die bessere Wahl sein. Wo viele Menschen unterwegs sind, sollten verdächtig wirkende Behälter und Befestigungsmaterialien wie Kabel oder Klebeband vermieden werden. Kennzeichne deinen Behälter deutlich auf der Außenseite als Geocache, damit bei einem Zufallsfund keine Verunsicherung oder Sorge aufkommt. Mache alle militärischen Symbole und Beschriftungen durch Übermalen oder einen Geocache-Aufkleber unkenntlich. Lege eine “Stash Note” in deinen Cache, die das Spiel erklärt. Wer sich bei der Auswahl seiner Verstecke und Behälter vom gesunden Menschenverstand leiten lässt, verringert das Risiko, dass sein Cache von Leuten, die diesen Sport nicht kennen, als Gefahr wahrgenommen wird. …”
Also wenn ich deinen Artikel ab “Vielleicht wäre es sinnvoll” betrachte, bleibt ja nicht mehr viel zum geocachen…
Zudem stelle ich mir immer wieder die Frage, wenn doch dieses Hobby so geheim sein soll, warum hast du denn diesen blog…???
“Außerdem möchte ich alle Reviewer bitten, keine Caches freizugeben, die die Allgemeinheit, die Umwelt oder andere Cacher gefährden.”
*pffffffffffffffffffff*…
Dann wäre glaube ich Schluß mit diesem Hobby…
Rätselnde Grüße…
Olli